Kinder

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13. Jan 2012

Anansi gehört zu den wichtigsten Charakteren der afrikanisch-geprägten Folklore, in Trickstergeschichten bringt er Kinder und Erwachsene nicht nur zum Lachen, sondern bringt ihnen auch noch etwas über soziale Strukturen, Recht und Ordnung bei.

„Anansi“ bedeutet übersetzt „Spinne“ und soll angeblich ihren Ursprung in Ghana haben, wo die Geschichten um den Trickster schneller um sich griffen und heutzutage sogar ein eigenes Genre beschreiben. Vor allem im Jamaika werden Anansi-Geschichten immer noch erzählt, durch den Sklavenhandel haben sie die Küste Amerikas erreicht und so kam Anansi selbst mit den Sklaven nach Amerika und sorgte dafür, dass nicht alles an Kultur auf dem Mutterkontinent zurück bleiben musste.

Anansi der Trickster

Trickster sind Protagonisten in Geschichten, die weder gut noch böse sind und meistens durch ihren Intellekt und das Streiche spielen im Leben voran kommen. Allerdings sind viele Trickster nicht durchgehend intelligent, sondern lernen wie Kinder dazu, können also auch sehr naiv sein und sogar als Pointe ihrer eigenen Witze enden.

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19. Dez 2011

Bücher über Afrika gibt es einige. Gute Bücher über Afrika, schon wesentlich weniger. Das Buch der französischen Autorin, Marie Sellier, vermittelt Kindern und Erwachsenen ein „realistisches“ Bild von Afrika.


Das Bild das wir hier in Europa von Afrika haben, ist größtenteils durch Medien vermittelt. Afrika als armer, heißer, verstaubter, ständig von Hungersnöten geplagter Kontinent. Doch was man darüber vergisst, ist das alltägliche Leben in Afrika, das trotz irgendwelchen Katastrophen weitergeht. Die französische Autorin, Marie Sellier hat in Zusammenarbeit mit der Illustratorin Marion Lesage, ein Buch über dieses Afrika geschrieben. Sie zeichnet mit der Illustratorin gemeinsam, ein realistisches Bild vom schwarzen Kontinent. Was ist das Besondere an Marie Selliers „Sag mir wie ist Afrika“?

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9. Nov 2011

Als Marasmus bezeichnet man eine Form der Kinder-Unterernährung hervorgerufen durch einen akuten Kalorienmangel. Ein extremer Gewichtsverlust und ein allgemeiner Abfall der Energie und Leistungsfähigkeit sind die prominentesten Merkmale dieser Erkrankung.

Kinder-Unterernährung kann neben Marasmus auch Kwashiorkor hervorrufen, eine Krankheit, die ebenfalls auf einem Mangel an Kalorien, vor allem in Form von Proteinen, zurückgeht. Sie äußerst sich unter anderem in vermehrten Wassereinlagerungen, die wiederum zu dem bekannten „Hungerbauch“ führt, also einem deutlich geblähten Bauch, der sich charakteristisch vom sonst mageren Körper abhebt. Dieses Bild ist eines der bekanntesten von hungernden Kindern in Afrika und Entwicklungsländern anderer Kontinente und tritt auch bei Marasmus auf.

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14. Sep 2011

Zahlreiche Hilfsorganisationen versuchen Hilfe für die Menschen in Afrika zu leisten. Neben der Entwicklungshilfe, der Bekämpfung von Hunger sowie mangelnde Bildung spielt auch der gesundheitliche und hygienische Bereich eine entscheidende Rolle.

Vor allem HIV und AIDS sind auf dem afrikanischen Kontinent ein ernstzunehmendes Problem, das seit Jahrzehnten allgegenwärtig ist. Für zahlreiche Hilfsorganisationen wie UNICEF und Amnesty International handelt es sich hierbei um Probleme, denen es sich zu widmen gilt.

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5. Aug 2011

Malaria tropica und Gelbfieber sind die gefährlichsten Tropen-Krankheiten in Afrika. Die Übertragung des Erregers erfolgt durch eine Mücke. Nach der Inkubationszeit sind die ersten Anzeichen hohes Fieber. Der Krankheitsverlauf kann ohne Behandlung zum Tod führen. Malaria ist nicht ansteckend, trotzdem sterben weltweit jährlich knapp eine Million Menschen an der so genannten armutsbedingten Krankheit. Einen Impfstoff gibt es noch immer nicht.

Wenn man sich über die Fakten der Malaria informiert, ist es erschreckend, dass trotz jahrelanger Forschung noch kein Mittel gegen die Krankheit gefunden wurde, die besonders Kindern in tropischen Gebieten der Erde das Leben kostet.

Urlauber oder Jugendliche, die ein Freiwilliges Soziales Jahr in Afrika machen oder andere soziale Hilfe leisten, sollten sich vor der Abreise genau über die Verbreitungsgebiete und die am stärksten betroffene Saison informieren. Obwohl es keinen Impfstoff gibt, kann man eine Infektion mit Malaria verhindern. Vorsichtsmaßnahmen sollten getroffen und Malaria-Medikamente mitgeführt werden.

Afrikanische Namen sind eine gute Möglichkeit, um einem Kind einen besonderen und ausgefallenen Vornamen zu geben. Viele afrikanische Vornamen haben eine Bedeutung, die eng mit dem Ursprung verwurzelt ist und sind deshalb sehr beliebt.

Afikanische Namen stammen entweder aus einer einheimischen Sprache wie Hausa, Kongo, Swahili, Yoruba oder Zulu oder sie leiten sich aus den ararbischen und europäischen ab. Arabische Namen komem eher im Norden vor, europäische Namen eher im Süden und in der Mitte. Die Wahl eines Namens hängt in Afrika oft von den Umständen und den gewünschten Eigenschaften des Kindes ab. Auch können die Umstände der Geburt oder Ereignisse zum Geburtszeitpunkt eine wichtige Rolle bei der Wahl des afrikanischen Vornamens spielen. Aber auch die Ahnen sind entscheidend, denn Tote haben nur so lange eine Persönlichkeit, so lange man sich an ihren Namen erinnert.

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27. Mai 2011

Zwangsehen werden am Tag etwa 25.000 weltweit geschlossen. Meist sind es materielle Gründe oder Clan- und Familienverpflichtungen, die junge Mädchen in diese Situation drängen. Die meisten von ihnen sind meist nicht älter als 13. In der Zwangsheirat erwartet sie ein tragisches Schicksal mit frühen Schwangerschaften, harter Arbeit und Demütigung.

Obwohl Zwangsheirat gegen die Menschenrechte verstößt, wird sie heute noch in vielen Ländern der Welt praktiziert. Oft werden vor allem junge Mädchen mit viel älteren Männer vermählt, die sie noch nie zuvor gesehen haben. In Mali werden nach Schätzungen von Menschen- rechtsorganisationen rund 72 Prozent gegen ihren Willen zu einer Zwangsheirat gezwungen, im Niger  57 Prozent, in Nigeria 37 Prozent und in Uganda knapp 50 Prozent. In Äthiopien, in Ostafrika, werden 57  Prozent der Mädchen minderjährig verheiratet und rund 74 Prozent haben eine Beschneidung erlitten. Im Durchschnitt bekommt eine Frau dort 5,4 Kinder und hat eine Lebens- erwartung von 50 Jahren.

Gründe für die Zwangsheirat

Die zwangsverheirateten Mädchen wissen nicht, wohin der Fremde sie bringen wird, der sie in ihrem Dorf abholt. Den Ehevertrag handelt ein Stellvertreter, meist der Stammesälteste aus.

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18. Feb 2011

Während eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in Afrika können Jugendliche mit Schulabschluss ihren Mitmenschen helfen und ihre Sozialkompetenzen erweitern.

FSJ in Afrika ©Flickr oneVillage Initiative

Jugendliche, die mit der Schule fertig sind, wissen oft nicht, was sie wollen. Viele entscheiden sich dann für das Freiwillige Soziale Jahr, um Lebens- und Berufserfahrung zu sammeln. Jugendliche zwischen 16 (in seltenen Fällen 18) und 27 (manchmal auch 28) Jahren können sich dafür bei den verschiedenen sozialen Trägern (z.B. Diakonie oder Caritas) bewerben.

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14. Jan 2011

Kinderarbeit ist ein großes Problem in Afrika. Die unschuldigen Kinder werden ausgebeutet und sind körperlich am Ende. Viele Hilfsorganisationen kämpfen dagegen an.

Kind arbeitet ©Flickr tonrulkens

Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass viele Kinder in Afrika in Armut und in einer katastrophalen Umgebung aufwachsen, keine Schule besuchen oder medizinisch versorgt werden! Nein, die Kinder müssen auch noch arbeiten. Kinderarbeit ist in Afrika die traurige Realität, gegen die viele Hilfsorganisationen vorgehen.

Kategorie: Nordafrika // 2 Kommentare
8. Dez 2010

Denken wir an Ägypten, dann fällt uns sofort Urlaub, Sonne, Strand und Meer ein. Die Schönheit der Region lässt uns keinen Moment daran zweifeln, dass das Land der Pyramiden und Pharaonen von den SOS Kinderdörfern unterstützt werden muss.

Egyptian Children ©Flickr a rancid amoeba

Im Nordosten von Afrika liegt Ägypten – das Land der Pyramiden und Pharaonen mit wertvollen Kostbarkeiten. Die Hochkultur des alten Ägyptens entstand bereits vor ca. 5.000 Jahren und gehört damit zu den einflussreichsten Kulturen der Welt. Außerdem zieht das Land jährlich Millionen Touristen an.