Hilfe

Kategorie: Entwicklungshilfe // Keine Kommentare
5. Okt 2011

Die Menschen in Afrika bedürfen der Hilfe von außen. So ist es neben der Verbesserung der Bildung, der Ernährung und AIDS-Prävention bzw. Behandlung besonders wichtig für den Zugang zu frischem Trinkwasser zu sorgen.

Die mangelnde Hygiene, die man in Afrika häufig bemerken kann, schlägt sich auch in der Thematik der Trinkwasserversorgung nieder. Im subsaharischen Afrika geht man von etwa 265 Millionen Personen aus, denen es nicht möglich ist, sich Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser zu verschaffen. Diese Menschen müssen auf Flüsse, Seen oder sogar auf Sümpfe sowie nicht kontrollierte Quellen bauen, um überhaupt an Wasser zu gelangen.

Kategorie: Entwicklungshilfe // 1 Kommentar
14. Sep 2011

Zahlreiche Hilfsorganisationen versuchen Hilfe für die Menschen in Afrika zu leisten. Neben der Entwicklungshilfe, der Bekämpfung von Hunger sowie mangelnde Bildung spielt auch der gesundheitliche und hygienische Bereich eine entscheidende Rolle.

Vor allem HIV und AIDS sind auf dem afrikanischen Kontinent ein ernstzunehmendes Problem, das seit Jahrzehnten allgegenwärtig ist. Für zahlreiche Hilfsorganisationen wie UNICEF und Amnesty International handelt es sich hierbei um Probleme, denen es sich zu widmen gilt.

Kategorie: Wissenswertes // 2 Kommentare
5. Aug 2011

Malaria tropica und Gelbfieber sind die gefährlichsten Tropen-Krankheiten in Afrika. Die Übertragung des Erregers erfolgt durch eine Mücke. Nach der Inkubationszeit sind die ersten Anzeichen hohes Fieber. Der Krankheitsverlauf kann ohne Behandlung zum Tod führen. Malaria ist nicht ansteckend, trotzdem sterben weltweit jährlich knapp eine Million Menschen an der so genannten armutsbedingten Krankheit. Einen Impfstoff gibt es noch immer nicht.

Wenn man sich über die Fakten der Malaria informiert, ist es erschreckend, dass trotz jahrelanger Forschung noch kein Mittel gegen die Krankheit gefunden wurde, die besonders Kindern in tropischen Gebieten der Erde das Leben kostet.

Urlauber oder Jugendliche, die ein Freiwilliges Soziales Jahr in Afrika machen oder andere soziale Hilfe leisten, sollten sich vor der Abreise genau über die Verbreitungsgebiete und die am stärksten betroffene Saison informieren. Obwohl es keinen Impfstoff gibt, kann man eine Infektion mit Malaria verhindern. Vorsichtsmaßnahmen sollten getroffen und Malaria-Medikamente mitgeführt werden.

Kategorie: Entwicklungshilfe // 5 Kommentare
10. Jun 2011

Immer mehr Jugendliche engagieren sich sozial bei Freiwilligendiensten im Ausland und machen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) oder arbeiten als Freiwillige in der Entwicklungszusammenarbeit. Minderjährige können national oder in Workcamps arbeiten und sich frühzeitig für Projekte in der Welt bewerben.


Ob über christliche Einrichtungen, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter oder Caritas: Es gibt viele Möglichkeiten, sich sozial im Ausland zu engagieren und dabei tief in eine andere Kultur einzutauchen. Auch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bietet mit der Aktion „weltwärts“ interessante Einsatzgebiete auf der ganzen Welt. Besonders motivierte Jugendliche unter 18 Jahren müssen sich allerdings vorerst auf das soziale Engagement ihrer Region beschränken, bevor es in die weite Welt hinaus gehen kann.

Kategorie: Kultur und Traditionen // 3 Kommentare
27. Mai 2011

Zwangsehen werden am Tag etwa 25.000 weltweit geschlossen. Meist sind es materielle Gründe oder Clan- und Familienverpflichtungen, die junge Mädchen in diese Situation drängen. Die meisten von ihnen sind meist nicht älter als 13. In der Zwangsheirat erwartet sie ein tragisches Schicksal mit frühen Schwangerschaften, harter Arbeit und Demütigung.

Obwohl Zwangsheirat gegen die Menschenrechte verstößt, wird sie heute noch in vielen Ländern der Welt praktiziert. Oft werden vor allem junge Mädchen mit viel älteren Männer vermählt, die sie noch nie zuvor gesehen haben. In Mali werden nach Schätzungen von Menschen- rechtsorganisationen rund 72 Prozent gegen ihren Willen zu einer Zwangsheirat gezwungen, im Niger  57 Prozent, in Nigeria 37 Prozent und in Uganda knapp 50 Prozent. In Äthiopien, in Ostafrika, werden 57  Prozent der Mädchen minderjährig verheiratet und rund 74 Prozent haben eine Beschneidung erlitten. Im Durchschnitt bekommt eine Frau dort 5,4 Kinder und hat eine Lebens- erwartung von 50 Jahren.

Gründe für die Zwangsheirat

Die zwangsverheirateten Mädchen wissen nicht, wohin der Fremde sie bringen wird, der sie in ihrem Dorf abholt. Den Ehevertrag handelt ein Stellvertreter, meist der Stammesälteste aus.

Kategorie: Nordafrika // 2 Kommentare
22. Apr 2011

Zwar sind die politischen Reformen in Tunesien bereits im Gange, dennoch landen immer noch hunderte von afrikanischen Flüchtlingen auf der kleinen Mittelmeerinsel Lampedusa. Schlepper bringen sie unter lebensgefährlichen Umständen nach Italien. Nun entflammt in Europa die Diskussion, wie mit ihnen zu verfahren ist.

Mindestens 20.000 afrikanische Flüchtlinge sind seit Beginn der Jasminrevolution im Dezember 2010  in unsicheren Schlepperbooten auf der kleinen italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa gelandet. Meist bringen Schlepper die Flüchtlinge in unsicheren Booten gegen eine Gebühr von rund 1000 Euro über das Meer, manche von ihnen erreichen niemals das Festland. All diese afrikanischen Flüchtlinge sind Menschen auf der Suche nach Freiheit und Arbeit, mehr wollen sie nicht. Italien fordert die Hilfe der anderen EU-Staaten und will die Flüchtlinge aus Lampedusa auf ganz Europa verteilen. Nun diskutieren die EU-Staaten wer sie denn aufnehmen soll, da laut EU-Recht jedes Land eigentlich selbst für die Flüchtlinge zuständig ist, die in Schlepperbooten an der Mittelmeerküste landen.

Kategorie: Entwicklungshilfe // 1 Kommentar
1. Apr 2011

Das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) ist die weltweit am weitverbreitetsten Infektionskrankheit. Die Immunschwächekrankheit AIDS ist vor allem in Afrika ein großes Problem.

HIV in Afrika - Aufklärung ©Flickr hdptcar

Das HI-Virus ist ein aggressiver Erreger, der das Immunsystem des menschlichen Körpers extrem schwächt und nach einer mehrjährigen Inkubationszeit zu AIDS werden kann, was das Abwehrsystem komplett zerstört. Für AIDS gibt es bis jetzt noch kein Heilmittel, aber mit der richtigen ärztlichen Behandlung lässt sich zumindest HIV kontrollieren. In Afrika sieht die Situation jedoch etwas anders aus.

Kategorie: Entwicklungshilfe, Ostafrika // 2 Kommentare
4. Mrz 2011

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist eine der wenigen internationalen Hilfsorganisationen, die trotz der schweren Unruhen in Somalia weiterhin in Mogadischu tätig ist. In verschiedenen Projekten leistet sie zusammen mit dem lokalen Partner DBG u. a. Überlebenshilfe in den Flüchtlingslagern.

Mogadischu - Somalias Haupstadt braucht die Diakonie Katastrophenhilfe weiterhin: Nahrungsmittelausgabe in Mogadischu © flickr rjones0856

Mogadischu – Hauptstadt Somalias

Mogadischu, Hauptstadt Somalias und Verwaltungsstadt ihrer Region Banaadir (auch: Benadir), liegt im Süden Somalias, an der Benadirküste am Indischen Ozean, rund 200 Kilometer nördlich des Äquators. Durch ständige Flucht- und Migrationsbewegungen kann keine genaue Bevölkerungszahl erfasst werden.

Kategorie: Entwicklungshilfe, Westafrika // Keine Kommentare
25. Feb 2011

Im westafrikanischen Mauretanien herrschen trotz aktiver Hilfe von Amnesty International noch immer kritische Zustände: Folter und Misshandlungen, Diskriminierung und Sklaverei. Im Jahresbericht von 2010 werden zwar Fortschritte verschrieben, dennoch bleibt viel zu tun in der Islamischen Republik.

Mauretanien, Nouakchott - Amnesty International Flickr / LenDog64

Das Land Mauretanien und seine Bevölkerung

Mauretanien liegt im Nordwesten Afrikas an den Grenzen zu Algerien, Mali, Senegal, der marrokanischen Westsahara und dem Atlantik. Das Land zählt 3,3 Millionen Einwohner auf einer fast dreifachen Fläche von Deutschland. Die Amtssprache ist Arabisch (Hassania-Dialekt), es werden aber außerdem Pulaar, Wolof und Soninke und noch immer Imeraguen und Zenaga gesprochen. Französisch ist Bildungssprache. Die meisten Einwohner sind sunnitische Muslime malikitischer Richtung.

Kategorie: Entwicklungshilfe // 7 Kommentare
14. Jan 2011

Kinderarbeit ist ein großes Problem in Afrika. Die unschuldigen Kinder werden ausgebeutet und sind körperlich am Ende. Viele Hilfsorganisationen kämpfen dagegen an.

Kind arbeitet ©Flickr tonrulkens

Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass viele Kinder in Afrika in Armut und in einer katastrophalen Umgebung aufwachsen, keine Schule besuchen oder medizinisch versorgt werden! Nein, die Kinder müssen auch noch arbeiten. Kinderarbeit ist in Afrika die traurige Realität, gegen die viele Hilfsorganisationen vorgehen.