Die weibliche Genitalverstümmelung ist bis heute in weiten Teilen Afrikas verbreitet, lässt sich jedoch auch in anderen Teilen der Welt finden. Der ohne medizinische Gründe durchgeführte Eingriff wird von diversen Menschenrechtsorganisationen als Verletzung des Menschenrechtes auf körperliche Unversehrtheit eingestuft und stark verurteilt.
Der Ursprung der grausamen Genitalverstümmelungen bei Frauen und Mädchen lässt sich bis ins alte Ägypten zurück verfolgen. Heute ist sie vor allem in Afrika verbreitet. Gerechtfertigt wird sie vorwiegend mit Berufung auf bestehende Traditionen, aber auch ästhetische Aspekte spielen oft eine Rolle. Erschreckend ist, dass selbst in gebildeten Schichten die Genitalverstümmelung fortgesetzt wird. Insgesamt würden über 95% der beschnittenen Frauen auch ihre Töchter beschneiden lassen.





