Madagaskar: Tropeninsel im Indischen Ozean

Kategorie Ostafrika, Süden Afrikas // Keine Kommentare
25. Mrz 2011

Die Tropeninsel Madagaskar im Indischen Ozean unterscheidet sich durch seine vielfältige und einzigartige Tier- und Pflanzenwelt sehr stark vom afrikanischen Festland.

Madagaskar - Küstenregion ©Flickr Aleix Cabarrocas Garcia

Madagaskar ist die viertgrößte Insel der Welt und mit ihrer einmaligen Landschaft ein Naturparadies mit vielen Facetten. Regenwälder, Berge, Steppen, Urwälder, Mangrovenwälder, traumhafte Palmenstrände mit glasklarem Wasser und eine einzigartige, seltene Tierwelt machen die Insel vor der Ostküste Mosambiks zu einem wunderschönen, sehenswerten und erholsamen Reiseland.

Der Viktoriasee in Ostafrika: Ein ökologischer Albtraum

Kategorie Ostafrika // 1 Kommentar
22. Mrz 2011

Der Mensch hat in Darwins Badewanne den Stöpsel gezogen. Doch der sinkende Wasserspiegel, der Fluch der Wasserhyazinthe sowie die Zucht des Viktoria-Barsches haben das Ökosystem zerstört und auch zum Aussterben der Artenvielfalt der Cichliden – den Buntbarschen – geführt.

Der Viktoriasee, auch Victoria Nyanza, wurde 1858 vom Forscher John Speke nach der damaligen Britischen Königin Victoria benannt. Victoria – das bedeutet eigentlich “Sieg”, doch der See hinter dem schönen Namen scheint den Kampf gegen Verschmutzung und Artensterben langsam aber sicher zu verlieren. Der künstlich angelegte Stausee hat das Naturreservoir und die Victoriafälle überflutet.

Tabouleh – Ein nordafrikanisches Rezept aus Couscous und Bulgur

Kategorie Nordafrika // Keine Kommentare
18. Mrz 2011

In Afrika ist Couscous ein Grundnahrungsmittel. Auch bei uns werden Gerichte wie Tabouleh (auch: Taboulé) mit Couscous oder Bulgur immer beliebter. Es gibt vielseitige Rezepte und ihre Zubereitung ist oft einfacher als gedacht.

Tabouleh – Ein nordafrikanisches Rezept aus Couscous und Bulgur © flickr diekatrin

Tabouleh ist ein frischer, sommerlicher Salat mit Gemüse, Petersilie und frischer Minze, der auch in Frankreich seit langer Zeit sehr beliebt ist. Der Ursprung dieses Rezepts liegt irgendwo zwischen dem vorderasiatischen Libanon und dem afrikanischen Marokko: Der Salat vereint die Würze des Orients mit der afrikanischen Weizen-Spezialität.

Das muslimische Fest Maouloud: Geburt des Propheten Mohammed

Kategorie Nordafrika, Westafrika // Keine Kommentare
11. Mrz 2011

Das muslimische Fest Maouloud oder auch Mawlid an-Nabi wird im dritten Monat des islamischen Kalenders zu Ehren der Geburt des Propheten Mohammed gefeiert.

Moschee in Mali ©Flickr John Spooner

Mohammed ist ein muslimischer Prophet, der mit dem Koran auf die Erde gesandt wurde. Er ist das „Siegel der Propheten“, weil er historisch in der Reihe der Propheten als Letzter genannt wird. Jedes Jahr ehren die Muslime die Geburt Mohammeds und feiern das Fest Maouloud, das auch “Mawlid an-Nabi” genannt wird.

Mogadischu – Somalias Hauptstadt braucht die Diakonie Katastrophenhilfe weiterhin

Kategorie Entwicklungshilfe, Ostafrika // 2 Kommentare
4. Mrz 2011

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist eine der wenigen internationalen Hilfsorganisationen, die trotz der schweren Unruhen in Somalia weiterhin in Mogadischu tätig ist. In verschiedenen Projekten leistet sie zusammen mit dem lokalen Partner DBG u. a. Überlebenshilfe in den Flüchtlingslagern.

Mogadischu - Somalias Haupstadt braucht die Diakonie Katastrophenhilfe weiterhin: Nahrungsmittelausgabe in Mogadischu © flickr rjones0856

Mogadischu – Hauptstadt Somalias

Mogadischu, Hauptstadt Somalias und Verwaltungsstadt ihrer Region Banaadir (auch: Benadir), liegt im Süden Somalias, an der Benadirküste am Indischen Ozean, rund 200 Kilometer nördlich des Äquators. Durch ständige Flucht- und Migrationsbewegungen kann keine genaue Bevölkerungszahl erfasst werden.

Amnesty International setzt Hoffnung in Mauretanien

Kategorie Entwicklungshilfe, Westafrika // Keine Kommentare
25. Feb 2011

Im westafrikanischen Mauretanien herrschen trotz aktiver Hilfe von Amnesty International noch immer kritische Zustände: Folter und Misshandlungen, Diskriminierung und Sklaverei. Im Jahresbericht von 2010 werden zwar Fortschritte verschrieben, dennoch bleibt viel zu tun in der Islamischen Republik.

Mauretanien, Nouakchott - Amnesty International Flickr / LenDog64

Das Land Mauretanien und seine Bevölkerung

Mauretanien liegt im Nordwesten Afrikas an den Grenzen zu Algerien, Mali, Senegal, der marrokanischen Westsahara und dem Atlantik. Das Land zählt 3,3 Millionen Einwohner auf einer fast dreifachen Fläche von Deutschland. Die Amtssprache ist Arabisch (Hassania-Dialekt), es werden aber außerdem Pulaar, Wolof und Soninke und noch immer Imeraguen und Zenaga gesprochen. Französisch ist Bildungssprache. Die meisten Einwohner sind sunnitische Muslime malikitischer Richtung.

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in Afrika

Kategorie Entwicklungshilfe // 35 Kommentare
18. Feb 2011

Während eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in Afrika können Jugendliche mit Schulabschluss ihren Mitmenschen helfen und ihre Sozialkompetenzen erweitern.

FSJ in Afrika ©Flickr oneVillage Initiative

Jugendliche, die mit der Schule fertig sind, wissen oft nicht, was sie wollen. Viele entscheiden sich dann für das Freiwillige Soziale Jahr, um Lebens- und Berufserfahrung zu sammeln. Jugendliche zwischen 16 (in seltenen Fällen 18) und 27 (manchmal auch 28) Jahren können sich dafür bei den verschiedenen sozialen Trägern (z.B. Diakonie oder Caritas) bewerben.

Bamako – Hauptstadt Malis

Kategorie Westafrika // 1 Kommentar
11. Feb 2011

Bamako im westafrikanischen Mali ist nicht nur Hauptstadt, sondern auch größte Stadt im Land, in der es viel zu entdecken gibt.

Bamako ©Flickr Michael Panse

Die Stadt Bamako verdankt ihren Ursprung einer Weissagung. Laut dieser sollte die Familie der Niaré hier eine Dynastie gründen. Die Niaré folgten den Anweisungen und erbauten am Ufer des Nigers die heutige Haupstadt von Mali. Bamako wurde zu einem wichtigen Handelszentrum.

Die Sahelzone – Extreme Trockenheit

Kategorie Nordafrika // Keine Kommentare
4. Feb 2011

Die Sahelzone ist ein Wüstengebiet, das südlich der Sahara in Afrika liegt. Sie verbindet die Wüstenareale im Norden mit der Feuchtsavanne im Süden. Zu trauriger Berühmtheit gelangt die Sahelzone immer wieder durch Perioden extremster Trockenheit.

Sahelzone @ flickr gjofili

Dürren führen in der Sahelzone immer wieder zu Hungersnöten und Elend. Aufgrund der großen Hitze mangelt es an Regenwasser und somit an natürlichen Ressourcen. Der Name stammt aus dem Arabischen und bedeutet “Ufer” oder “Küste”.

Die Tuareg – Beduinen aus Westafrika

Kategorie Nordafrika, Westafrika // Keine Kommentare
28. Jan 2011

Die Tuareg sind das bekannteste Wüstenvolk, deren Verbreitungsgebiet sich über fünf verschiedene afrikanische Länder erstreckt. Diese Nomaden, oder auch Beduinen, treten sehr einheitlich und kultiviert auf.

Tuareg ©Flickr Dan LundbergDer Begriff ‘Tuareg’ kommt aus dem Arabischen und bedeutet „Die von Gott Verlassenen“. Das Wüstenvolk selbst bezeichnet sich als ‘kel tamaschek’ (Tamaschek-Sprecher) oder auch ‘kel tagelmust’ (Schleier-Träger). Im Volksmund werden die Tuareg aber auch als „Das blaue Volk“ betitelt, weil sie ihre Gewänder mit Indigo blau färben.

Die Tuareg – Das Leben und die Kultur

Obwohl die Tuareg in der Sahara-Wüste ein Nomadenleben führen, ist die Gesellschaftsordnung des Volkes traditionell und streng organisiert. An der Spitze der Familien-Klans stehen die Adligen (Imascheren) und danach folgen die Schriftgelehrten (Ineslemen). Die nächste Schicht bilden die Vasallen (Imrad). Den niedrigsten Rang schließlich nehmen die Iklan, die ehemaligen Sklaven der Tuareg, ein. Eine Sonderstellung wird den Schmieden (Enaden) zuteil, denn sie werden nicht in der sozialen Ordnung aufgeführt – sind aber trotzdem angesehen und werden mit Respekt behandelt.