Der Kilimandscharo – Bergbesteigung und Erlebnisreise

Der Kilimandscharo ist mit einer Höhe von 5.895 m das höchste Bergmassiv auf afrikanischem Boden. Im Jahr 1987 ernannte die UNESCO die weitrechende Landschaft rund um den Berg zum Weltnaturerbe.

Kilimandscharo © Flickr / mattk197

Der Kilimandscharo (auch: Kilimanjaro) ist eines der faszinierendsten Wahrzeichen Afrikas. Äußerlich ist er auf seinem Gipfel von einer Schneedecke überzogen. Tief in seinem Inneren brodelt Lava vor sich hin. Am unteren Rand des Berges findet sich bebautes Ackerland und auf seinen Hängen wachsen tropische Pflanzen, die einen üppigen Regenwald bilden. Letztendlich gelangt man beim Erklimmen auf alpine Wiesen bis hin zu einer unfruchtbaren und kühl wirkenden Mondlandschaft.
Im Regenwald des Kilimandscharo sind viele Tierarten wie Elefanten, Antilopen und Büffel beheimatet. Eine Besteigung wird definitiv zu einem unvergessen Erlebnis der besonderen Art.

Der Kilimandscharo – Bergsteigen

Das Besteigen des Kilimandscharo ist wegen der einzigartigen Landschaft, der üppigen Flora und der außergewöhnlichen Fauna ein ganz besonderes Erlebnis. Das Besteigen des Kibo und des Uhuru Peak ist aus technischer Hinsicht relativ einfach, allerdings ist es sehr kräftezehrend. Die Zahl der Bergsteiger hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Waren es in den 1990er Jahren etwa 15.000 Bergsteiger im Jahr, ist die Zahl in den 2000er Jahren auf 25.000 angestiegen.

Allerdings erreicht nur die ca. Hälfte der Kletterer auch den höchsten Punkt des Bergmassives, da aufgrund der Höhe des Berges und die damit verbundene Abnahme des Sauerstoffgehalts in der Atemluft viele an der Höhenkrankheit scheitern. Auf dem Gipfel des Kilimandscharo-Massives herrscht eine nur halb so große Sauerstoffdichte wie auf Meereshöhe. Unvorhergesehene Wetterumschwünge machen es den Sportlern zusätzlich schwer.

Temperaturunterschiede

Aber auch hohe Temperaturunterschiede machen das Erklimmen des Massives nicht gerade zu einem Kinderspiel. Herrschen am Fuß des Berges angenehme 30 Grad Celsius, so sinkt das Thermometer auf dem Gipfel gerne auch unter -20 Grad Celsius. Dazu kommt der sogenannte Windchill-Faktor, der dafür sorgt, dass das Kälteempfinden sensibler wird und die Temperaturen deswegen als noch deutlich kälter empfunden werden.

Nützliche Tipps

Für eine Besteigung des Kilimandscharo-Massives, die übrigens kostenpflichtig ist, sollte aufgrund der Anpassung an das Höhenklima etwa eine Woche eingeplant werden. Ein so genannter Chagga-Führer und das Anheuern einheimischer Gepäckträger sind von staatlicher Seite vorgeschrieben.Similar Posts:

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *