Westafrika

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1. Jul 2011

Wie bei der Sahara steckt auch bei der Namib Wüste an der Westküste Afrikas ihr Charakter schon im Namen: „Ort, wo nichts ist“. Die Sandwüste ist neben der Kalahari die größte Namibias und bekannt für ihre Dünen bei der Wüstenstadt Swakopmund und dem Sossusvlei.

Die Wüste Namib reicht von der Westküste Namibias bis zu 160 Kilometer ins Landesinnere und umfasst insgesamt rund 95.034 km². Ihre Dünenlandschaft strahlt eine unglaubliche Faszination aus, wenn der feine Sand ständig in neuen Farben leuchtet und der Wind neue Muster in den Boden malt. Doch die Wüste Namib ist heute mehr als nur trockene Hitze und sandige Unendlichkeit: Die Nationalparks mit der Diamanten- und Skelettwüste sowie die Hafenstadt Walvis Bay sind Dreh- und Angelpunkt Namibias.

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20. Mai 2011

Der Serengeti-Nationalpark ist von atemberaubender Schönheit. Die wunderschöne Landschaft der Wildnis besticht durch ihre unendliche Weite und ihren großen Reichtum an wilden Tieren. Nirgendwo sonst in der Welt trifft man auf so viele Raubtierarten an einem Fleck.

Der Serengeti-Nationalpark ist der größte und beliebteste Nationalpark von Tansania. Auf einer Fläche so groß wie Brandenburg (30.000km²)  beherbergt die Serengeti eine artenreiche Tierwelt, die nirgends sonst auf der Welt zu finden ist. Kein Ort der Erde kann eine höhere Konzentration an Raubtieren wie Löwen, Leoparden, Hyänen oder Geparden aufweisen. Vor allem während der Wanderungszeit ist der Nationalpark beeindruckend. Ab Mai ziehen über 1 Million Gnus in 40km langen Zügen Richtung Norden, um dort ihren Nachwuchs zu bekommen. 200.000 Zebras und 300.000 Thomsongazellen schließen sich ihnen an.

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8. Apr 2011

Fufu ist ein afrikanisches Gericht, das als Beilage oder Hauptbestandteil zu den Speisen gereicht wird. Das Rezept für den Knollen-Brei aus Ghana und Mali ist kinderleicht und im Prinzip kann es jeder nachkochen.

Exotische Gerichte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit in der europäischen Küche. Neben China, Thailand, Japan oder Indien ist auch Afrika ein fester Bestandteil der Esskultur. Egal ob Tabouleh aus Nordafrika, Babooti aus Südafrika oder Fou Fou aus Westafrika, die afrikanische Kochkunst sehr vielfältig. Aus den einfachsten Dingen werden die köstlichsten Gerichte

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11. Mrz 2011

Das muslimische Fest Maouloud oder auch Mawlid an-Nabi wird im dritten Monat des islamischen Kalenders zu Ehren der Geburt des Propheten Mohammed gefeiert.

Moschee in Mali ©Flickr John Spooner

Mohammed ist ein muslimischer Prophet, der mit dem Koran auf die Erde gesandt wurde. Er ist das „Siegel der Propheten“, weil er historisch in der Reihe der Propheten als Letzter genannt wird. Jedes Jahr ehren die Muslime die Geburt Mohammeds und feiern das Fest Maouloud, das auch “Mawlid an-Nabi” genannt wird.

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25. Feb 2011

Im westafrikanischen Mauretanien herrschen trotz aktiver Hilfe von Amnesty International noch immer kritische Zustände: Folter und Misshandlungen, Diskriminierung und Sklaverei. Im Jahresbericht von 2010 werden zwar Fortschritte verschrieben, dennoch bleibt viel zu tun in der Islamischen Republik.

Mauretanien, Nouakchott - Amnesty International Flickr / LenDog64

Das Land Mauretanien und seine Bevölkerung

Mauretanien liegt im Nordwesten Afrikas an den Grenzen zu Algerien, Mali, Senegal, der marrokanischen Westsahara und dem Atlantik. Das Land zählt 3,3 Millionen Einwohner auf einer fast dreifachen Fläche von Deutschland. Die Amtssprache ist Arabisch (Hassania-Dialekt), es werden aber außerdem Pulaar, Wolof und Soninke und noch immer Imeraguen und Zenaga gesprochen. Französisch ist Bildungssprache. Die meisten Einwohner sind sunnitische Muslime malikitischer Richtung.

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11. Feb 2011

Bamako im westafrikanischen Mali ist nicht nur Hauptstadt, sondern auch größte Stadt im Land, in der es viel zu entdecken gibt.

Bamako ©Flickr Michael Panse

Die Stadt Bamako verdankt ihren Ursprung einer Weissagung. Laut dieser sollte die Familie der Niaré hier eine Dynastie gründen. Die Niaré folgten den Anweisungen und erbauten am Ufer des Nigers die heutige Haupstadt von Mali. Bamako wurde zu einem wichtigen Handelszentrum.

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28. Jan 2011

Die Tuareg sind das bekannteste Wüstenvolk, deren Verbreitungsgebiet sich über fünf verschiedene afrikanische Länder erstreckt. Diese Nomaden, oder auch Beduinen, treten sehr einheitlich und kultiviert auf.

Tuareg ©Flickr Dan LundbergDer Begriff ‘Tuareg’ kommt aus dem Arabischen und bedeutet „Die von Gott Verlassenen“. Das Wüstenvolk selbst bezeichnet sich als ‘kel tamaschek’ (Tamaschek-Sprecher) oder auch ‘kel tagelmust’ (Schleier-Träger). Im Volksmund werden die Tuareg aber auch als „Das blaue Volk“ betitelt, weil sie ihre Gewänder mit Indigo blau färben.

Die Tuareg – Das Leben und die Kultur

Obwohl die Tuareg in der Sahara-Wüste ein Nomadenleben führen, ist die Gesellschaftsordnung des Volkes traditionell und streng organisiert. An der Spitze der Familien-Klans stehen die Adligen (Imascheren) und danach folgen die Schriftgelehrten (Ineslemen). Die nächste Schicht bilden die Vasallen (Imrad). Den niedrigsten Rang schließlich nehmen die Iklan, die ehemaligen Sklaven der Tuareg, ein. Eine Sonderstellung wird den Schmieden (Enaden) zuteil, denn sie werden nicht in der sozialen Ordnung aufgeführt – sind aber trotzdem angesehen und werden mit Respekt behandelt.

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21. Jan 2011

Die Kapverdischen Inseln sind eine paradiesische Inselgruppe und liegen im Atlantik vor der westafrikanischen Küste. Sie bilden seit 1975 die unabhängige Inselrepublik Kap Verde und die vulkanischen Inseln sind ein ganz besonderes Ausflugsziel für jeden Afrikafan.

Kapverdische Inseln @ flickr IDS.photos

Die Inselrepublik Kap Verde besteht aus 15 Inseln, wovon neun bewohnt sind. Sie liegen im Atlantik vor der westafrikanischen Küste in der Höhe vom Senegal. Die Vegetation ist wegen der großen Hitze zum Teil halbwüstenähnlich und die Tierwelt eher artenarm. Die Kapverdischen Inseln bestechen aber besonders durch den unterschiedlichen Charakter der einzelnen Inseln. Die nördlichen Inseln werden durch Wüsten, vulkanisches Gestein und Gräser dominiert. Weiter südlich aber gibt es Palmen, Rosen, Bananenbäume und Mangroven.