Kultur und Traditionen

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16. Apr 2012

Seit sie 2009 mit ihrem Hit „Enter the Ninja“ für eine kleine Internetsensation sorgten, sind Die Antwoord zu einer der interessantesten Neuentdeckungen Afrikas geworden. Und hinter den scheinbar trashigen Hip Hoppern stecken kluge Köpfe.

Der Name allein ist schon ein Merkmal ihrer Herkunft, Die Antwoord, Afrikaans für „Die Antwort“ – so die Gruppe bestehend aus Rapper Ninja, Rapperin Yo-Landi und DJ Hi-Tek.

Vor Die Antwoord hatte Ninja aka Watkin Tudor Jones schon in diversen anderen Musikprojekten mitgemischt, bezeichnet diese jedoch allesamt als Vorläufer, experimentelle Phasen, die auf seine jetzige Band hin vorbereiteten. Schon damals nahm er gerne bestimmte Bühnen-Egos an, wer der wirkliche Watkin ist, wissen so nur die Wenigsten, denn auch sein aktuellstes Alter Ego Ninja ist nur die Überzeichnung einer Figur, die dem musikalischen Stil von Die Antwoord passt, aber nicht zwangsweise Watkin ist.

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5. Mrz 2012

Das Bunny Chow wurde in den 1940er Jahren in Durban erfunden, doch ist bis heute nicht geklärt wie die Speise genau entstanden ist. Das Curry-Gericht im Weißbrot ist jedoch noch bis heute bei den Einwohnern ein beliebtes Fastfood.

Das ursprünglich rein vegetarische Bunny Chow wird heute auch mit Fleisch zubereitet, dabei aber noch immer traditionell in einem ausgehöhlten Weißbrotleib serviert. Das Curry-Gericht ist ein beliebtes Fastfood und wird in vielen Teilen Südafrikas auch als „kota“ bezeichnet, was „Viertel“ bedeutet. Seinen Ursprung hat es in Durban, wo es von einem indischen Volk in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts erfunden wurde.

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3. Feb 2012

Traditionelle afrikanische Instrumente erfreuen sich auch in Europa seit mehreren Jahren großer Beliebtheit, allen voran die westafrikanische Trommel namens Djembe, um nur ein Beispiel zu nennen.

Traditionelle afrikanische Musik kennt eine ganze Reihe an speziellen Instrumenten, von denen mehrere auch bei uns in Europa beliebt geworden sind. Dazu zählen die Djembe, die Kalimba und die Kora. Der folgende Text informiert über bekannte afrikanische Instrumente.

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13. Jan 2012

Anansi gehört zu den wichtigsten Charakteren der afrikanisch-geprägten Folklore, in Trickstergeschichten bringt er Kinder und Erwachsene nicht nur zum Lachen, sondern bringt ihnen auch noch etwas über soziale Strukturen, Recht und Ordnung bei.

„Anansi“ bedeutet übersetzt „Spinne“ und soll angeblich ihren Ursprung in Ghana haben, wo die Geschichten um den Trickster schneller um sich griffen und heutzutage sogar ein eigenes Genre beschreiben. Vor allem im Jamaika werden Anansi-Geschichten immer noch erzählt, durch den Sklavenhandel haben sie die Küste Amerikas erreicht und so kam Anansi selbst mit den Sklaven nach Amerika und sorgte dafür, dass nicht alles an Kultur auf dem Mutterkontinent zurück bleiben musste.

Anansi der Trickster

Trickster sind Protagonisten in Geschichten, die weder gut noch böse sind und meistens durch ihren Intellekt und das Streiche spielen im Leben voran kommen. Allerdings sind viele Trickster nicht durchgehend intelligent, sondern lernen wie Kinder dazu, können also auch sehr naiv sein und sogar als Pointe ihrer eigenen Witze enden.

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1. Dez 2011

Der Griot ist in Teilen Westafrikas, da es dort lange Zeit keine schriftlichen Überlieferungen gab, der traditionelle Geschichtenerzähler.

So unterschiedlich afrikanische Länder auch seien mögen, in vielen westafrikanischen Ländern gibt es eine Person, die sie gemeinsam haben, den Griot. Er ist eine kulturelle Figur, die es in vielen Völkergruppen gab und noch immer gibt. Ein Griot oder eine Griotte (weiblich) ist nicht nur Geschichtenerzähler, er oder sie überliefert das kulturelle Wissen einzelner Völkergruppen, das Jahrhunderte, bei einigen Völkern sogar Jahrtausende, zurückverfolgt werden kann. Doch seine Aufgabe ist nicht nur das Bewahren des Wissens über die eigene Geschichte, sonder er ist gleichzeitig Lyriker, Redner, Sänger, Berater und Musiker.

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24. Aug 2011

Die weibliche Genitalverstümmelung ist bis heute in weiten Teilen Afrikas verbreitet, lässt sich jedoch auch in anderen Teilen der Welt finden. Der ohne medizinische Gründe durchgeführte Eingriff wird von diversen Menschenrechtsorganisationen als Verletzung des Menschenrechtes auf körperliche Unversehrtheit eingestuft und stark verurteilt.

Der Ursprung der grausamen Genitalverstümmelungen bei Frauen und Mädchen lässt sich bis ins alte Ägypten zurück verfolgen. Heute ist sie vor allem in Afrika verbreitet. Gerechtfertigt wird sie vorwiegend mit Berufung auf bestehende Traditionen, aber auch ästhetische Aspekte spielen oft eine Rolle. Erschreckend ist, dass selbst in gebildeten Schichten die Genitalverstümmelung fortgesetzt wird. Insgesamt würden über 95% der beschnittenen Frauen auch ihre Töchter beschneiden lassen.

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15. Jul 2011

Injera ist ein aus Sauerteig bestehendes Fladenbrot, das vorwiegend in Äthiopien und Eritrea gegessen wird. Während hier zu Lande Brot meist nur als Beilage gereicht wird, stellt es in Äthiopien das Hauptnahrungsmittel dar. Es ist die Grundlage praktisch jeder Mahlzeit. Dazu werden traditionell verschiedene Fleisch- und Gemüsesoßen gereicht, die sogenannten „Wott“.


Nach äthiopischer Sitte werden mit den Fingern Stücke vom Brot abgerissen und die unterschiedlichen Soßen eingerollt oder aufgetunkt. Besteck findet man nur selten an äthiopischen Tischen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob man reich oder arm ist. Das Injera übernimmt die Funktion von essbarem Teller und Besteck, die Finger erledigen den Rest. Aus hygienischen Gründen wird zum Essen nur die rechte Hand genutzt. Als besonderer Ausdruck der Höflichkeit gilt es, seinem Sitznachbarn eine Portion direkt in den Mund zu schieben.

Afrikanische Namen sind eine gute Möglichkeit, um einem Kind einen besonderen und ausgefallenen Vornamen zu geben. Viele afrikanische Vornamen haben eine Bedeutung, die eng mit dem Ursprung verwurzelt ist und sind deshalb sehr beliebt.

Afikanische Namen stammen entweder aus einer einheimischen Sprache wie Hausa, Kongo, Swahili, Yoruba oder Zulu oder sie leiten sich aus den ararbischen und europäischen ab. Arabische Namen komem eher im Norden vor, europäische Namen eher im Süden und in der Mitte. Die Wahl eines Namens hängt in Afrika oft von den Umständen und den gewünschten Eigenschaften des Kindes ab. Auch können die Umstände der Geburt oder Ereignisse zum Geburtszeitpunkt eine wichtige Rolle bei der Wahl des afrikanischen Vornamens spielen. Aber auch die Ahnen sind entscheidend, denn Tote haben nur so lange eine Persönlichkeit, so lange man sich an ihren Namen erinnert.

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11. Jun 2011

Afrika ist ein Land voller Naturschönheiten und freundlichen Menschen. Hier zählt nicht das Geld, sondern der Mensch an sich. Deshalb kümmern sich die Menschen auch umeinander, was die Werte im Gegensatz zu Europa mehr hin zur Familie und zu den Freunden verschiebt.

Dieses Kümmern und die Armut führen aber auch dazu, dass es ein anderes Unterhaltungsprogramm gibt, als bei uns. Deswegen ist hier das Tanzen auch so wichtig.

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6. Jun 2011

Kochbananen sind vor allem in Zentralafrika, Lateinamerika und der Karibik weit verbreitet, man findet sie aber auch immer häufiger in deutschen Supermärkten. Ein gutes Drittel der jährlich produzierten 85 Millionen Tonnen Bananen sind Kochbananen. Kochbananen, auch Gemüsebananen genannt, sind länger und flacher als normale Bananen und enthalten weniger Zucker, weshalb sie oft wie Kartoffeln gekocht werden.


Die Zubereitung der Kochbanane ist vielfältig, denn sowohl gebratene oder frittierte Bananen, also auch Suppen, Nachspeisen, oder Bananenbrei schmecken hervorragend. Als Delikatesse gelten auch die Blätter, die oft als Gemüse verwendet werden und gegrillt oder gebraten. Kochbananen kann man mit einigen Zutaten zu sehr leckeren Gerichten kombinieren und seine Gäste verwöhnen.