Kultur und Traditionen

Kategorie: Kultur und Traditionen // Keine Kommentare
17. Feb 2012

Traditionelle afrikanische Instrumente erfreuen sich auch in Europa seit mehreren Jahren großer Beliebtheit, allen voran die westafrikanische Trommel namens Djembé, um nur ein Beispiel zu nennen.


Traditionelle afrikanische Musik kennt eine ganze Reihe an speziellen Instrumenten, von denen mehrere auch bei uns in Europa beliebt geworden sind. Dazu zählen die Djembé, die Kalimba und die Kora. Der folgende Text informiert über bekannte afrikanische Instrumente.

Kategorie: Kultur und Traditionen // Keine Kommentare
1. Feb 2012

Das Bunny Chow wurde in den 1940er Jahren in Durban erfunden, doch ist bis heute nicht geklärt wie die Speise genau entstanden ist. Das Curry-Gericht im Weißbrot ist jedoch noch bis heute bei den Einwohnern ein beliebtes Fastfood.

Das ursprünglich rein vegetarische Bunny Chow wird heute auch mit Fleisch zubereitet, dabei aber noch immer traditionell in einem ausgehöhlten Weißbrotleib serviert. Das Curry-Gericht ist ein beliebtes Fastfood und wird in vielen Teilen Südafrikas auch als „kota“ bezeichnet, was „Viertel“ bedeutet. Seinen Ursprung hat es in Durban, wo es von einem indischen Volk in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts erfunden wurde.

Kategorie: Kultur und Traditionen // Keine Kommentare
13. Jan 2012

Anansi gehört zu den wichtigsten Charakteren der afrikanisch-geprägten Folklore, in Trickstergeschichten bringt er Kinder und Erwachsene nicht nur zum Lachen, sondern bringt ihnen auch noch etwas über soziale Strukturen, Recht und Ordnung bei.

„Anansi“ bedeutet übersetzt „Spinne“ und soll angeblich ihren Ursprung in Ghana haben, wo die Geschichten um den Trickster schneller um sich griffen und heutzutage sogar ein eigenes Genre beschreiben. Vor allem im Jamaika werden Anansi-Geschichten immer noch erzählt, durch den Sklavenhandel haben sie die Küste Amerikas erreicht und so kam Anansi selbst mit den Sklaven nach Amerika und sorgte dafür, dass nicht alles an Kultur auf dem Mutterkontinent zurück bleiben musste.

Anansi der Trickster

Trickster sind Protagonisten in Geschichten, die weder gut noch böse sind und meistens durch ihren Intellekt und das Streiche spielen im Leben voran kommen. Allerdings sind viele Trickster nicht durchgehend intelligent, sondern lernen wie Kinder dazu, können also auch sehr naiv sein und sogar als Pointe ihrer eigenen Witze enden.

Kategorie: Kultur und Traditionen // Keine Kommentare
1. Dez 2011

Der Griot ist in Teilen Westafrikas, da es dort lange Zeit keine schriftlichen Überlieferungen gab, der traditionelle Geschichtenerzähler.

So unterschiedlich afrikanische Länder auch seien mögen, in vielen westafrikanischen Ländern gibt es eine Person, die sie gemeinsam haben, den Griot. Er ist eine kulturelle Figur, die es in vielen Völkergruppen gab und noch immer gibt. Ein Griot oder eine Griotte (weiblich) ist nicht nur Geschichtenerzähler, er oder sie überliefert das kulturelle Wissen einzelner Völkergruppen, das Jahrhunderte, bei einigen Völkern sogar Jahrtausende, zurückverfolgt werden kann. Doch seine Aufgabe ist nicht nur das Bewahren des Wissens über die eigene Geschichte, sonder er ist gleichzeitig Lyriker, Redner, Sänger, Berater und Musiker.

Kategorie: Kultur und Traditionen // Keine Kommentare
24. Aug 2011

Die weibliche Genitalverstümmelung ist bis heute in weiten Teilen Afrikas verbreitet, lässt sich jedoch auch in anderen Teilen der Welt finden. Der ohne medizinische Gründe durchgeführte Eingriff wird von diversen Menschenrechtsorganisationen als Verletzung des Menschenrechtes auf körperliche Unversehrtheit eingestuft und stark verurteilt.

Der Ursprung der grausamen Genitalverstümmelungen bei Frauen und Mädchen lässt sich bis ins alte Ägypten zurück verfolgen. Heute ist sie vor allem in Afrika verbreitet. Gerechtfertigt wird sie vorwiegend mit Berufung auf bestehende Traditionen, aber auch ästhetische Aspekte spielen oft eine Rolle. Erschreckend ist, dass selbst in gebildeten Schichten die Genitalverstümmelung fortgesetzt wird. Insgesamt würden über 95% der beschnittenen Frauen auch ihre Töchter beschneiden lassen.

Kategorie: Kultur und Traditionen, Ostafrika // Keine Kommentare
15. Jul 2011

Injera ist ein aus Sauerteig bestehendes Fladenbrot, das vorwiegend in Äthiopien und Eritrea gegessen wird. Während hier zu Lande Brot meist nur als Beilage gereicht wird, stellt es in Äthiopien das Hauptnahrungsmittel dar. Es ist die Grundlage praktisch jeder Mahlzeit. Dazu werden traditionell verschiedene Fleisch- und Gemüsesoßen gereicht, die sogenannten „Wott“.


Nach äthiopischer Sitte werden mit den Fingern Stücke vom Brot abgerissen und die unterschiedlichen Soßen eingerollt oder aufgetunkt. Besteck findet man nur selten an äthiopischen Tischen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob man reich oder arm ist. Das Injera übernimmt die Funktion von essbarem Teller und Besteck, die Finger erledigen den Rest. Aus hygienischen Gründen wird zum Essen nur die rechte Hand genutzt. Als besonderer Ausdruck der Höflichkeit gilt es, seinem Sitznachbarn eine Portion direkt in den Mund zu schieben.

Afrikanische Namen sind eine gute Möglichkeit, um einem Kind einen besonderen und ausgefallenen Vornamen zu geben. Viele afrikanische Vornamen haben eine Bedeutung, die eng mit dem Ursprung verwurzelt ist und sind deshalb sehr beliebt.

Afikanische Namen stammen entweder aus einer einheimischen Sprache wie Hausa, Kongo, Swahili, Yoruba oder Zulu oder sie leiten sich aus den ararbischen und europäischen ab. Arabische Namen komem eher im Norden vor, europäische Namen eher im Süden und in der Mitte. Die Wahl eines Namens hängt in Afrika oft von den Umständen und den gewünschten Eigenschaften des Kindes ab. Auch können die Umstände der Geburt oder Ereignisse zum Geburtszeitpunkt eine wichtige Rolle bei der Wahl des afrikanischen Vornamens spielen. Aber auch die Ahnen sind entscheidend, denn Tote haben nur so lange eine Persönlichkeit, so lange man sich an ihren Namen erinnert.

Kategorie: Kultur und Traditionen // Keine Kommentare
6. Jun 2011

Kochbananen sind vor allem in Zentralafrika, Lateinamerika und der Karibik weit verbreitet, man findet sie aber auch immer häufiger in deutschen Supermärkten. Ein gutes Drittel der jährlich produzierten 85 Millionen Tonnen Bananen sind Kochbananen. Kochbananen, auch Gemüsebananen genannt, sind länger und flacher als normale Bananen und enthalten weniger Zucker, weshalb sie oft wie Kartoffeln gekocht werden.


Die Zubereitung der Kochbanane ist vielfältig, denn sowohl gebratene oder frittierte Bananen, also auch Suppen, Nachspeisen, oder Bananenbrei schmecken hervorragend. Als Delikatesse gelten auch die Blätter, die oft als Gemüse verwendet werden und gegrillt oder gebraten. Kochbananen kann man mit einigen Zutaten zu sehr leckeren Gerichten kombinieren und seine Gäste verwöhnen.

Kategorie: Kultur und Traditionen // 3 Kommentare
27. Mai 2011

Zwangsehen werden am Tag etwa 25.000 weltweit geschlossen. Meist sind es materielle Gründe oder Clan- und Familienverpflichtungen, die junge Mädchen in diese Situation drängen. Die meisten von ihnen sind meist nicht älter als 13. In der Zwangsheirat erwartet sie ein tragisches Schicksal mit frühen Schwangerschaften, harter Arbeit und Demütigung.

Obwohl Zwangsheirat gegen die Menschenrechte verstößt, wird sie heute noch in vielen Ländern der Welt praktiziert. Oft werden vor allem junge Mädchen mit viel älteren Männer vermählt, die sie noch nie zuvor gesehen haben. In Mali werden nach Schätzungen von Menschen- rechtsorganisationen rund 72 Prozent gegen ihren Willen zu einer Zwangsheirat gezwungen, im Niger  57 Prozent, in Nigeria 37 Prozent und in Uganda knapp 50 Prozent. In Äthiopien, in Ostafrika, werden 57  Prozent der Mädchen minderjährig verheiratet und rund 74 Prozent haben eine Beschneidung erlitten. Im Durchschnitt bekommt eine Frau dort 5,4 Kinder und hat eine Lebens- erwartung von 50 Jahren.

Gründe für die Zwangsheirat

Die zwangsverheirateten Mädchen wissen nicht, wohin der Fremde sie bringen wird, der sie in ihrem Dorf abholt. Den Ehevertrag handelt ein Stellvertreter, meist der Stammesälteste aus.

Kategorie: Kultur und Traditionen // 1 Kommentar
13. Mai 2011

Der Afrikanische Tanz gehört zu der afrikanischen Kultur wie Musik und Gesang. Schon von Kindesbeinen kommen die Menschen damit in Berührung und jeder Tanz dient einem ganz besonderen Zweck und wird meistens auch mit Trommeln begleitet.

Man kann jedoch nicht von einem Afrikanischen Tanz oder nur einer Musik reden. Denn schließlich hat jeder Stamm und jede Region in Afrika verschiedene Bräuche und Rituale. Jedoch gibt es einige Parallelen zwischen den Kulturen und deren Musik, Tanz und Gesang.